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Erinnerungen an die Schule im Fackelschein

 

Georgianertreffen in Lingen – Auftakt am Freitagabend

So wie 1930 beim ersten Fest in der Vereinsgeschichte der Georgianer in Lingen die Wiedersehensfeier begonnen hatte, war es auch 85 Jahre später beim 16. Treffen der Ehemaligen des Lingener Gymnasiums. Auf dem „Alten Pferdemarkt“ trafen sich Freitagabend zahlreiche Ehemalige, um am traditionellen Fackelzug durch die Burgstraße und über den Marktplatz Richtung Wilhelmshöhe teilzunehmen.

Ein frischer Wind und ein Hauch der alten akademischen Freiheit durchwehen in diesen Tagen die Stadt, wenn die Georgianer mit ihren roten Mützen bis Sonntagabend das Stadtbild prägen. 

Große Wiedersehensfreude herrschte im voll besetzten Saal der Wilhelmshöhe – die Klassen und Kurse fanden schnell zueinander, sodass die dreitägigen Feierlichkeiten am zwanglosen Begrüßungsabend beginnen konnten.

In der Gründungssatzung heißt es: „Der Verein ehemaliger Georgianer bezweckt, den durch das Gymnasium Georgianum in Lingen zwischen den ehemaligen Schülern untereinander und mit ihren Lehrern begründeten Zusammenhang zu erhalten und die auf gemeinsamen Schulerinnerungen und Traditionen beruhende Verbundenheit zu pflegen.“

1929 gegründet

So kommen auch an diesem Wochenende zahlreiche Ehemalige der Schule, Jung und Alt, aus der Stadt, der Region und weit darüber hinaus zur 16. Wiedersehensfeier.

Der Verein wurde 1929 gegründet und begeht diese Feier seit 1930 alle fünf Jahre. Während der Kriegsjahre 1940 und 1945 trafen sich die Ehemaligen nicht. Noch frische, aber auch alte Erinnerungen werden wieder wach, wenn sie ihr traditionelles, dreitägiges Fest feiern. Die roten Primanermützen sind immer noch „in“ und dienen als Abi-Erkennungszeichen.

Die Mitschüler der einzelnen Klassen und Kurse blättern bei diesen Treffen in ihrer Gymnasialgeschichte, und so manche Anekdote wurde bereits Freitagabend auf der Wilhelmshöhe wieder aufgefrischt und aufgetischt. Da Schule ständig in Bewegung ist und Reformen unterliegt, wird man sie bestaunen oder belächeln und zu dem Ergebnis kommen: „Es ist nicht alles schlecht, was früher einmal gut war.“

Quelle: Lingener Tagespost 29. August 2015